Sister Helen Prejean – Das Projekt

Der Traum vom extrem langen Leben, die Illusion der möglichen Unsterblichkeit ist offen oder unterschwellig häufiges Thema in Artikeln über die menschliche Gesundheit. Ein Extrembeispiel ist die Kryonik, mit deren Hilfe sich Menschen nach ihrem natürlichen Tod durch ein spezielles Gefrierverfahren konservieren lassen. So wollen sie nach ihrem Ableben dem Tod quasi nachträglich noch ein Schnippchen schlagen. Derart extravagante Maßnahmen ergreifen die meisten Menschen nicht. Sie hoffen auf Wundermittel aus der Natur, während sie sich zeitgleich von Fast Food ernähren und täglich einige Gläser Whisky oder Rotwein nach der Arbeit brauchen. In der Tat gibt es einige Präparate, verschiedenste Früchte sowie natürliche Substanzen, die maßgeblich zur Gesunderhaltung des Körpers beitragen können. Das verlängert in der Regel die Lebenserwartung und sorgt für eine gesteigerte Lebensqualität bis ins hohe Alter.

Doch sollten Verbraucher nicht zu viel von diesen Mitteln erwarten, denn keines davon ist ein Zaubertrank. Ob Magnesium, Omega 3 Fettsäuren, Cannabidiol oder intermittierendes Fasten – alle vermeintlichen Jungbrunnen haben ihre Grenzen Oder ihnen werden Wirkungen nachgesagt, für die es keinerlei wissenschaftlichen Beweis gibt. Trotzdem sind diese Mittel und Verfahren es wert, sich damit näher zu beschäftigen. Denn was die Fettsäuren aus der Gruppe Omega 3, was Hanfprodukte oder Magnesium zu leisten in der Lage sind, grenzt schon fast an ein Wunder. Zumindest können alle diese Substanzen bei verschiedensten Leiden helfen, die Lebensqualität drastisch erhöhen und bei guter Selbstpflege, beim verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Körper, auch dazu beitragen, dass dieser Mensch steinalt wird.